Neubauplanung


Entwurf- & Ausführplanung, Ausschreibung & Bauleitung

Der Kluge spart durch Planung, doch nie an der Planung

ArchitektenleistungArchitekt R.D.Schulz in Berlin und Brandenburg

ArchitektenleistungenArchitekt R.D.Schulz in Berlin und Brandenburg

Architekt R.D. Schulz

Ich bin Ihr zuverlässiger Architekt in der Region Berlin / Brandenburg mit vollem Engagement für Um- und Ausbauten, komplexe Neubauprojekte oder die Sanierung Ihres alten Anwesens.

Mein Team und ich bieten Ihnen alle Leistungen, die von der Neubauplanung bis zur kompletten Fertigstellung Ihres Bauprojekts gehören:

  • Beratung (Erstberatung kostenlos)
  • Entwurf
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung
  • Bauüberwachung

Mein Ziel

ist die völlige Zufriedenheit meiner Baukunden. Dafür berate ich Sie bezüglich Funktionalität, Materialen, Energieeinsparung und Wirtschaftlichkeit. Ich analysiere mit Ihnen gemeinsam Ihre gestalterischen Erwartungen an einen Baustil. Aus diesen Vorgaben entwickle ich Entwurfsvorschläge. Wir arbeiten uns an die für Sie optimale Lösung heran. Es entsteht ein ausgereifter Entwurf, der als Bauantrag eingereicht wird. Falls notwendig, setzen wir Ihr Baurecht mit Hilfe Fachanwälten gegen mögliche Widerstände des Bauamts durch.
Bei der Kosten- und Qualitätssicherung kann ich auf eine inzwischen 40-jährige Erfahrung aus abgeschlossenen Bauprojekten in Neubau und Modernisierung zurückgreifen. Wie z.B. für: Wohn- und Gewerbebauten, Eigenheimen, Markthallen, Hotels, Reha-Kliniken sowie von Bebauungsplänen. (Bauleitplanung)

Kostenlose Erstberatung

Meine Arbeit beginnt mit unverbindlichem Kennenlernen. Am Anfang steht immer die intensive Auseinandersetzung mit den Wünschen des Bauherren. Dabei berate ich Sie persönlich und Sie erhalten anschließend einen ersten Vorentwurf. Diese Erstberatung ist für Sie kostenlos.

Die Entwurfsphase

Die perfekte Entwurfslösung entsteht in einer Gemeinschaftsleistung aus den Zielen des Bauherren und dem Können des Architekten. Bei manchem Projekt stehen funktionale Anforderungen, die Baukosten und die Einbeziehung vorhandener Bausubstanz im Vordergrund. Für ein anderes Vorhaben wird gestalterische Kreativität für einen besonderen Baustil gefordert. Als engagierter Architekt biete ich Ihnen für beide Fälle die optimale Lösung.

Die Ausführungsplanung

Mit der Ausführungsplanung werden die Weichen für die langfristige Wirtschaftlichkeit und das Wohnklima gestellt. Für das Tragwerk leistet uns ein ebenfalls seit 40 Jahren berufserfahrener Statiker wertvolle Zuarbeit. Die Auswahl der Baustoffe beeinflusst die Wärmedämmung, die Wärmespeicherung, den Schallschutz, die Lebensdauer des Gebäudes und seine Instandhaltungskosten. Diffusionsoffene und natürliche Baustoffe tragen zu einem gesunden Wohnklima bei.
Kurz: Die Nutzer fühlen sich wohl.

Ausschreibung

Hier werden die Leistungen aller Baugewerke detailliert beschrieben und die dazugehörigen Mengen erfasst. Baufirmen geben daraufhin ihre Angebote ab. Ein über alle Positionen detaillierter Preisspiegel ermöglicht einen präzisen Kostenvergleich. Darauf aufbauend können Vergabeverhandlungen geführt werden und schlussendlich wird ein kostenoptimierter Auftrag vergeben. In dieser Phase liegt für den Bauherren die größte Chance zur Einsparung von Kosten.

Bauüberwachung

Mit der Bauüberwachung sichern wir die pünktliche und qualitätsgerechte Fertigstellung Ihres Projektes. Wir fertigen einen Bauzeitenplan zu deren Einhaltung alle Firmen verpflichtet werden. Wir überwachen die Arbeitsqualität, protokollieren den Fortschritt, prüfen die Rechnungen und übergeben schließlich das fertige Projekt an Sie als Auftraggeber.

Honorierung

Architekten arbeiten nach einer gesetzlich festgelegten Honorarordnung, der HOAI. (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) Eine gute Planung begeistert nicht nur durch ambitionierte Architektur und gute Funktionalität, sondern sie amortisiert sich auch durch eingesparte Baukosten und das gleich mehrfach. So auch durch günstige Instandhaltungs- und Betriebskosten für das Gebäude.

Der kluge Bauherr spart niemals an der Planung, sondern durch die Planung.

Der kluge Bauherr spart niemals an der Planung, sondern durch die Planung.

10 goldene Regeln für den Hausbau

    1. Gehen Sie mit Ihrer Familie in Klausur, überlegen Sie welchen Raumbedarf Sie haben. Wie werden sich Ihre Anforderungen künftig entwickeln? Planen Sie über mind. 15 Jahre voraus. Z.B. altersgerechtes Wohnen. Welcher Baustil gefällt Ihnen? (Landhaus, Bauhausstil, Postmoderne, organische Formen, Neoklassizismus) Suchen Sie dafür im Internet nach Hausbeispielen. Definieren Sie alle Ihre Ziele für Haus und Garten.

 

    1. Welche Anforderungen haben Sie an Baumaterialien in Bezug auf Wärmedämmung, sommerlichen Wärmeschutz, Wärmespeicherung, Dampfdiffusion, Schallschutz, Brandschutz, Wohnklima usw. Unterscheiden Sie zwischen konventioneller Bauweise und einem Fertighaus. Lesen Sie entsprechende Ratgeber und/oder fragen Sie einen Architekten. Hinterfragen Sie alles. Denken Sie an die Folgekosten für Instandhaltung und Bewirtschaftung.

 

    1. Befassen Sie sich mit der Haustechnik insbesondere mit der Heizung und Warmwasserbereitung. Welcher Energieträger kommt in Frage? Welche regenerative Energiequelle kann unterstützen oder komplett übernehmen z.B.: Erdwärme, Kollektoren, Fotovoltaik, Kleinwindanlagen, Energiespeicherung? Vielleicht möchten Sie sogar ein Passiv- oder Nullenergiehaus bauen.

 

    1. Trennen Sie unbedingt Planung und Bauausführung. Ein Architekt wird auf Ihre Wünsche eingehen, wird Ihre Ziele in Bezug auf Gestaltung, Qualität und Baukosten umsetzen. Er kann Sie zur Materialwahl und den Folgekosten neutral beraten. Ein Bauträger oder Haushersteller wird trotz individuellem Grundriss, immer an seiner Produktpalette festhalten. Abweichungen gelten als Sonderwunsch. Planen Sie unabhängig und lassen Sie den Planer die Ausführung überwachen.

 

    1. Besser selber bauen, als Kaufen. Kein Fertighaushersteller, kein Bauträger hat etwas zu verschenken. Die Margen von Komplettanbietern liegen zwischen 20% und 30% der Baukosten. Dabei wird die Firma auch versuchen an der Material-Qualität zu sparen. Das komplette Planungshonorar eines Architekten ist weniger als halb so hoch wie die Bauträgermarge. Deshalb spart ein erfahrener Bauherr niemals an der Planung sondern durch die Planung.

 

    1. Ermitteln Sie die tatsächlichen Gesamtkosten für Ihr Haus. Dazu gehören eben nicht nur die reinen Baukosten sondern auch die Erschließung mit Medien, Vermessung, Genehmigungsgebühren, Architekt und Fachingenieure u.v.a.m.
      Siehe die Tabelle in der DIN 276.

 

    1. Wir lesen es immer wieder, dass Bauprojekte länger dauern und teurer werden, als zuvor geplant. Ursache sind fast immer Änderungen während der Bauzeit. Da enthält die Baugenehmigung überraschende Auflagen, es werden teurere Fliesen oder die besonders edle Einbauküche bestellt und etwas später soll nun doch eine intelligente Haussteuerung eingebaut werden.
      Darum: Planen Sie in Ihr Budget eine Reserve ein.

 

    1. Lassen Sie die Bauleistung nach Gewerken getrennt ausschreiben, holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie über einen Preisspiegel. Für die Auftragsvergabe gilt die alte Kaufmannsregel:
      „Der größte Gewinn liegt im günstigen Einkauf“

 

    1. Überlassen Sie die Bauüberwachung niemals Laien oder gar der Baufirma selbst. Vermeiden Sie Fehler aus Eigenleistung und Nachbarschaftshilfe. Lassen Sie sich nicht von Gütesiegeln und Zertifikaten beeindrucken, sie sind keine Garantie für richtige Verarbeitung.

 

    1. Vor dem Kauf einer gebrauchten Immobilie sollten Sie immer einen Bausachverständigen hinzuziehen. Alte Objekte sind nicht nur nach Schönheit und Lage zu beurteilen, sondern auch nach der Bausubstanz. Schimmel, Hausschwamm, poröses Mauerwerk, Feuchteschäden, alte Haustechnik, Schlechte Wärmedämmung können erhebliche Sanierungs- und Betriebskosten verursachen. Sie sollten gebrauchte Immobilien mehrfach zu unterschiedlichen Zeiten besichtigen, auch mal allein durch die Räume gehen. Falls der Makler oder Verkäufer Versprechungen macht, lassen Sie sich diese schriftlich bestätigen.

 

Der Weg zur Baugenehmigung

Wer bauen will und sei es „nur“ eine Garage, benötigt eine Baugenehmigung. Dafür gibt es eine Reihe verwaltungsrechtlicher Anforderungen.

So sind für einen Bauantrag folgende Unterlagen einzureichen:

  • Das Antragsformular
  • Bauzeichnungen mit Grundrissen, Schnitten, Ansichten, objektbezogenem Lageplan
  • Baubeschreibung
  • Angaben zu den Flächen, der Kubatur und den Kosten
  • Statistischer Zählbogen

Je nach Einzelfall können hinzukommen:

  • Amtlicher Lageplan
  • Statischer Nachweis der Tragfähigkeit
  • Betriebsbeschreibung
  • Wärmeschutznachweis
  • Grünplanung, Eingriffs-& Ausgleichsbilanzierung
  • Brandschutzgutachten
  • Umwelt- und Immissionsgutachten

Nicht selten begegnet das Bauordnungsamt ihrem Bauwunsch mit Bedenken. Die Auslegung des Baurechts, für ein und denselben Sachverhalt, ist leider von Bauamt zu Bauamt unterschiedlich. Selbst Mitarbeiter innerhalb eines Bauamtes können über die Auslegung des Planungsrechts streiten. Für viele Bürger wird der Weg zur Baugenehmigung zu einem kleinen Abenteuer. Bitte bleiben Sie gelassen, Sie haben ein starkes Team an Ihrer Seite. (Siehe: 10 Tipps zum Umgang mit dem Bauamt)

Zu unserem im Baurecht fachkundigen Team gehört die DE WITT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Die Berliner Kanzlei hat sich auf das Planungs- und Baurecht spezialisiert und zählt laut Handelsblatt zu den besten deutschen Anwaltskanzleien 2017. Siehe: www.dewitt-berlin.de
Mit Unterstützung der Fachanwaltskanzlei De Witt konnte ich bereits mehrfach Bauvorhaben vor einer Versagung bewahren bzw. gegen anfängliche Bedenken von Bauamtsmitarbeitern durchsetzen.

Für unsere Mandanten streben wir keineswegs eine langwierige gerichtliche Auseinandersetzung an. Oberstes Ziel ist immer eine außergerichtliche Lösung. So konnten wir bisher nahezu alle Problemfälle auf dem Verhandlungsweg mit dem Bauamt lösen. Dabei hilft uns eine Mischung aus Diplomatie und langjährigem juristischen Erfahrungswissen.

Ein Bauantrag sollte möglichst von Beginn an genehmigungsfähig eingereicht werden. Denn einmal abgelehnte Anträge, lassen sich oft nur aufwändig heilen. Deshalb empfiehlt es sich, beim Bauamt ein informelles Vorgespräch zu führen und ggf. eine Bauvoranfrage zu einzureichen. Mit dem Bescheid zur Voranfrage erhalten Sie eine rechtlich bindende und rechtsmittelfähige Auskunft.

Begriffe im BaurechtBaurecht Architekten-Berlin-Brandenburg.de

Bau-Planungsrecht

Regelt die städtebauliche Bebaubarkeit von Regionen, Orten und Ortsteilen. Es geht um Nutzungsarten wie z.B. Wohnen, Gewerbe, Sonderbauflächen usw. sowie die Bauweise, Bebauungsdichte, Anzahl der Geschosse usw. Gesetze dafür sind das BauGB und die BauNVO.

Bauordnungsrecht

Regelt die baulich, technischen Anforderungen an Bauvorhaben wie z.B. Abstandsflächen zum Nachbarn, Brandschutz, Standsicherheit, Gestaltungsbestimmungen.

FNP

Flächen-Nutzungs-Plan ist ein großräumiger Bauleitplan nach dem BauGB. Er legt die Art der Flächennutzung innerhalb von Kommunen und Orten fest.

B-Plan

Bebauungs-Plan ist ein kleinteiliger Bauleitplan nach dem BauGB. Er regelt die Art und Weise der erlaubten Bebauung von Grundstücken innerhalb eines Ortsteils.

BauGB

Baugesetzbuch Ist das wichtigste Gesetz für Bauplanungsrecht. Es regelt die Struktur, Gestalt und Entwicklung des besiedelten Raumes.

BauNVO

Baunutzungsverordnung bestimmt die möglichen Festsetzungen zur Art und zum Maß von baulichen Nutzungen auf Grundstücken und in Baugebieten.

Stadtplanungsamt

Verfolgt Ziele der Kreis- und Ortsentwicklung mit den des Instrumenten des BauGB, der BauNVO und in Einzelentscheidungen bei Bauanträgen.

Bauordnungsamt

Ist federführende Behörde für Baugenehmigungen, beurteilt selbst das Einhalten der Bauordnung und beteiligt Fachbehörden mit Stellungnahmen zu Bauanträgen.

Energie sparen & Energie gewinnenEnergiesparen Architekten-Berlin-Brandenburg.de

Geringer Energieverbrauch gehört heute zum Baustandard. Gründe sind die ständig steigenden Energiekosten und der Schutz der Umwelt. Rund um das Thema kursieren diverse Begriffe wie z.B. Energieeinsparverordnung, Energieausweis, Energiesparhaus, Passivhaus, KfW-Effizienzhaus, Plus-Haus usw.

Beim privaten Energieverbrauch entfallen ca.

  • 73 % auf die Raumwärme
  • 12 % Warmwasser
  • 15 % Stromverbrauch

Der 85 prozentige Kostenanteil für Heizung und Warmwasser lässt sich durch moderne Bauweise und Haustechnik auf Null reduzieren. Je nach Wohnfläche und Familiengröße sparen Sie gegenüber einer Standardbauweise jährlich zwischen 1.500,- bis 3.500,-€.
Werden Sie unabhängig von steigenden Energiekosten!
Ich engagiere mich seit über 25 Jahren für den Bau von Passiv-Solarhäusern. Siehe Umweltpreis.

Die Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) stellt ein wichtiges Instrument der deutschen Energie- und Klimaschutzpolitik dar. Der Verordnungsgeber schreibt darin bautechnische Standardanforderungen zum energieeffizienten Betrieb von Gebäuden vor. Die EnEV gilt fürWohngebäude, Bürogebäude und für verschiedene Betriebsgebäude. Die EnEV soll dazu beitragen, die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen.Die erste Fassung trat 2002 in Kraft. Seitdem gibt es mehrere Überarbeitungen, in denen die Anforderungen regelmäßig erhöht wurden. Aktuell gilt die EnEV 2017.

Nach der EnEV wird eine Gesamtbilanz aus allen energetisch relevanten Faktoren berechnet. Dazu gehören die Qualität der Wärmedämmung, die Effizienz der Heizungsanlage, die Berücksichtigung solarer Wärmegewinne z.B. über große südorientierte Glasflächen. Ferner fließen Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz ein.

Die EnEV gilt nicht für Gebäude die unter Denkmalschutz stehen, Ställe, offene Betriebsgebäude, Gewächshäuser, Gebäude die weniger als 4 Monate pro Jahr beheizt werden.

Der Energieausweis

Mit dem Energieausweis wird ein Gebäude energetisch bewertet. Seine Grundlagen sind in der EnEV geregelt. Der Ausweis ist bei Errichtung, Umbauten oder Erweiterungen von Gebäuden auszustellen. Der Ausweis ist Käufern, Mietern, oder Pächtern zur Verfügung zu stellen. In öffentlichen Gebäuden mit mehr als 250 qm Nutzfläche ist der Energieausweis an gut sichtbarer Stelle auszuhängen.

Energieausweise können für bestehende Gebäude entweder auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs oder des gemessenen Energieverbrauchs ausgestellt werden.

Der berechnete Energiebedarf ist für Neubauten zu ermitteln sowie für alte Bestandsgebäude, die vor Gültigkeit der Wärmeschutzverordnung mit Bauantrag vor dem 1. Nov. 1977 errichtet wurden.
Der gemessene Energieverbrauch darf für den Energieausweis zu Grunde gelegt werden, wenn das Gebäude bereits nach der Wärmeschutzverordnung vom 1. Nov. 1977 errichtet wurde.

Was ist eine Energiesparhaus

Was ist eine Energiesparhaus

Der Begriff „Energiesparhaus“ ist nicht verbindlich definiert. Es wird ganz allgemein ein geringer Energieverbrauch erwartet. Energiesparhäuser gehören heute zum Baustandard. Die Einhaltung der EnEV ist gesetzliche Pflicht. Doch diese Vorgaben lassen sich weit übertreffen.

Die Energieeffizienz wird beeinflusst von der Lage, Ausrichtung der Hauptwohnräume, Wärmedämmung, Temperaturspeicherung im Gebäude, solare Wärmegewinnung sowie der verwendeten Heiz- und Lüftungstechnik. Es haben sich am Markt verschieden Begriffe etabliert, deren Standards die folgende Rangliste ergeben:

  1. Das Plus-Hausist die Nummer Eins. Das produziert im Laufe des Jahres mehr Energie, als es selbst verbraucht.
  2. Das Null-Energie-Haus ist autonom von Fremdenergie. Es erzeugt seine gesamte Energie selbst. Zur Anwendung kommen u.a.: Solarthermie, Photovoltaik, Kleinwindanlagen, Stromspeicher oder Wärmerückgewinnungsanlagen.
  3. Das Sonnenhaus ist ein Energiesparhaus, das per Definition mindestens 50 Prozent, im Idealfall sogar 100 Prozent seiner Heiz- und Warmwasserenergie mittels Sonnenkraft gewinnt. Dafür hat es riesige Solarkollektorflächen und einen großen Pufferspeicher. Es ist in der Regel nach Süden orientiert und verfügt dort über große Glasflächen über die mehr Wärme gewonnen wird, als verloren geht.
  4. Das Passivhaus benötigt dank sehr guter Dämmung, Wärmespeicherung in massiven Baustoffen sowie Wärmerückgewinnungsanlage keine konventionelle Heizung. Nur für sehr kalte Tage gibt es eine kleine Notheizung. Es darf pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche maximal den Energiegehalt von 1,5 Litern Heizöl verbrauchen.
  5. Das 3-Liter-Haus verbraucht pro Jahr und Quadratmeter maximal den Energiegehalt von drei Litern Heizöl.
  6. KfW-Effizienzhäuser sind förderfähige Energiesparhäuser mit klar definierten Standards. Sie verbrauchen weniger Energie, als es die gesetzlichen Mindestanforderungen vorsehen.
  7. Das Niedrigenergiehaus ist ein allgemeiner Begriff für Gebäude, die weniger Energie benötigen als es die gesetzlichen Mindestanforderungen vorsehen.

Vorteile von Energiesparhäusern

Erreichen lassen sich solche hocheffizienten Energiesparhäuser durch verschiedene bauliche Maßnahmen, wie zum Beispiel durch eine dicke Dämmung, dreifachverglaste Fenster oder solarthermische Heizungsunterstützung. Ein Energiesparhaus bringt nachhaltigen Nutzen mit sich:

Weniger Unterhaltskosten durch geringeren Energieverbrauch

Altbauten aus den 1950er- bis 1970er-Jahren verbrauchen oft 300 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter an Heizenergie. Das entspricht dem Energiegehalt von rund 30 Litern Heizöl. Geht man von einem Literpreis von 70 Cent aus, zahlt der Hauseigentümer eines 150-Quadratmeter-Altbaus jährlich über 3.000 Euro für die Beheizung. Bei einem Energiesparhaus betragen die Kosten nur einen Bruchteil. Bei einem gleich großen Drei-Liter-Haus würden zum Beispiel nur gut 300 Euro jährliche Heizkosten anfallen.

Höherer Wiederverkaufswert

Energetisch hochwertige Häuser lassen sich schneller und in der Regel zu einem besseren Preis verkaufen als schlecht gedämmte Gebäude. Denn Käufer sehen nicht nur den Anschaffungspreis, sondern auch die Folgekosten, etwa für eine energetische Sanierung oder wahlweise künftiger hoher Heizkosten, die in der Käuferkalkulation berücksichtigt werden. Energiesparhäuser liegen deshalb hoch im Kurs.

Besseres Wohnklima

Schlecht gedämmte und undichte Häuser haben oft ein schlechteres Raumklima als energetisch hochwertige Gebäude. Denn Luftfeuchtigkeit kann sich an den kalten Wänden der Räume absetzen, was die Schimmelbildung begünstigt. Allerdings erfordern dichte und gut gedämmte Gebäude, dass häufiger gelüftet wird. Alternativ ist auch eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung möglich. Regelmäßiges Stoßlüften muss übrigens nicht zu einem erhöhten Energieverbrauch führen: Denn die warme Innenluft kann mehr Feuchtigkeit speichern als die kalte Außenluft und mit Feuchtigkeit gesättigte Luft erfordert einen höheren Energieeinsatz, um aufgewärmt zu werden.

Unabhängigkeit von Preisschwankungen am Energiemarkt

In den vergangenen Jahren schwankten die Energiepreise stark, zeigten tendenziell aber meist nach oben. Für Eigentümer schlecht gedämmter Gebäude kann dies zu einer echten finanziellen Belastung werden. So schwankten die Heizölpreise in den vergangenen Jahren zwischen knapp 50 Cent und knapp einem Euro pro Liter. Eigentümer von Energiesparhäusern sind von solch hohen Energiepreisen weniger betroffen: Wer nur wenige hundert Liter Heizöl – oder das entsprechende Äquivalent eines anderen Energieträger – pro Jahr benötigt, kann gestiegene Energiepreise viel leichter verkraften als ein Hauseigentümer, der ein vielfaches der Energiemenge verbraucht.

Autonome Energieversorgung

Viele Energiesparhäuser sind mit Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen ausgestattet. Das macht die Eigentümer zu teilweisen Selbstversorgern. Solarthermieanlagen versorgen ein Gebäude in der warmen Jahreszeit mit der Energie für die Warmwasserbereitung und unterstützen in der Übergangszeit oft auch die Heizung.

Ein Sonderfall sind Sonnenhäuser: Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr große Kollektorflächen und Pufferspeicher haben und deshalb mindestens 50 Prozent des jährlichen Heiz- und Warmwasserbedarfs der Sonne abringen. Der restliche Energiebedarf wird bei Sonnenhäusern oft mittels einer Ofenheizung mit Wassertasche erzeugt. Letztere erwärmt in sonnenarmen Zeiten das Wasser für den Heizkreislauf. Es gibt aber auch Sonnenhäuser, die 100 Prozent des jährlichen Bedarfs mittels Sonnenkraft abdecken. Dies erfordert riesige Pufferspeicher mit oft mehreren 10.000 Litern Volumen. Eigentümer solcher Häuser sind vollkommen autonom in ihrer Heizenergieversorgung.

Ein Energiesparhaus planen

Eine energiesparende Bauweise ist in der Regel eine Kombination aus architektonischen, baulichen und haustechnischen Elementen. Das Ziel ist zum einen möglichst wenig Energie über die Gebäudehülle zu verlieren und zum anderen die notwendige Heizwärme auf möglichst effiziente Weise zu erzeugen.

Wichtige bauliche Maßnahmen dabei sind:

  • Ausrichtung des Hauses zur Sonne, große Fensterflächen nach Süden, zur Nordseite eher geschlossen.

  • Eine kompakte Gebäudeform, wie sie zum Beispiel für die moderne, am Bauhausstil orientierte Architektur typisch ist. Auf Erker, Vorsprünge oder Gauben muss man nicht völlig verzichten, dafür aber eventuell mehr in die Dämmung investieren.
  • Sehr guter Wärmeschutz der Außenhülle. Der lässt sich in Massivbauweise, zum Beispiel mit modernen Wärmedämmsteinen, ebenso erreichen wie mit dämmstoffgefüllten Holzkonstruktionen. Herkömmliche Ziegel-, Fachwerk- oder Blockbohlenwände benötigen eine zusätzliche Dämmung, um den Anforderungen an ein Energiesparhaus zu genügen.
  • Fenster mit zwei-, besser dreifacher Wärmeschutzverglasung.
  • Luft- und winddichte Verarbeitung aller Bauteile.

Übrigens:
Für die meisten Niedrigenergiehäuser bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Förderprogramme für Neubauten, die noch ressourcenschonender mit Energie umgehen, wie zum Beispiel zinsvergünstigte Kredite und Zuschüsse für KfW-Effizienzhäuser 55 und 40.

Lebensqualität

Wohnst du noch, oder lebst du schon? — Wir Menschen wollen nicht einfach nur wohnen, wir wollen leben, wir wollen glücklich sein.

Kein anderes Produkt kann so viel Glück bieten wie eine Immobilie. Für kein anderes Produkt geben wir mehr Geld aus. Eine Immobilie ist die mit Abstand teuerste Investition im Leben.

Wir verbringen die meiste Lebenszeit in einer Immobilie. Wir schlafen, essen, arbeiten, trauern, vergnügen uns darin. Nahezu alle unsere Tätigkeiten, fast das gesamte Leben spielt sich in einer Immobilie ab.

Eine Immobilie kann mit ihren Funktionen uns das Leben erleichtern. Ihre Ästhetik kann uns erfreuen. Sie kann unser Lebensgefühl wiederspiegeln uns Identität und Glück verschaffen.

Wer Immobilien plant, kann Glück erschaffen!

Nutzen Sie diese einzigartige Chance! Ich helfe Ihnen dabei!

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Reinhard D. Schulz
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